7 lustige Spiele die du selbst machen kannst
- petrapastore
- 17. Nov.
- 3 Min. Lesezeit
Es fällt mir schwer, mich auf 7 Spiele festzulegen. Deshalb habe ich entschieden, die Spiele zu erklären, die ich am häufigsten in meiner Englischschule spiele.

My absolute favourite game: Saladbowl oder auch Fishbowl genannt.
Vorbereitung: du brauchst 3 gleiche Zettel pro Spieler (Karteikartengröße)
Verteile die Zettel an die Spieler
Alle Spieler schreiben auf jeden der 3 Zettel einen Begriff.
Dann kommen alle gefaltet in eine Schüssel (bowl) oder Ähnliches.
Die Spieler bilden 2 Gruppen.
Gruppe 1 spielt gegen Gruppe 2. Dabei versucht jeweils ein Spieler den anderen Gruppenmitgliedern den gezogenen Begriff zu erklären. Die Rollen werden in jeder Runde getauscht. Wird ein Begriff nicht erraten, kommt er zurück in die Schüssel. Jede Runde ist zeitlich begrenzt (meist 3-5 Minuten) Wenn die Zeit abgelaufen ist, ist die 2. Gruppe dran
In der ersten Runde wird der gezogene Begriff umschrieben, ohne das Wort im Ganzen oder in Teilen zu erwähnen. (z.B. bei Sowman darf weder snow noch man erwähnt werden) Sind alle Begriffe erraten, kommen sie zurück in die Schüssel. Merkt euch wie viele Begriffe eure Gruppe erraten hat
In der 2. Runde werden die Begriffe mit nur einem Wort beschrieben
In der 3. Runde nur noch mit Pantomime.
Die Gruppe, die die meisten Begriffe erraten hat, hat gewonnen.
Conman (Lernfokus: Argumentieren, Sprechen, Ableiten)
Spieler A sucht aus dem Internet ein schwieriges englisches Wort, das die anderen Spieler erklären müssen, z.B. inevitable
Jeder Spieler gibt seine Erklärung ab und versucht dabei so überzeugend zu sein wie möglich.
Dann wird abgestimmt, wessen Erklärung die überzeugendste und hoffentlich die richtige ist.
Dann löst Spieler A das Rätsel.
Punkte bekommen die Spieler mit der richtigen Antwort und der, der die überzeugendste Erklärung abgegeben und damit die anderen getäuscht hat. Das ist der Conman.
21 Questions (Lernfokus: Fragen stellen, Beschreibungen, Adjektive, Verneinung)
Spieler A denkt sich ein Wort aus.
alle anderen Spieler versuchen mit 21 Fragen herauszufinden, was Spieler A sich ausgedacht hat.
Die Spieler fragen reihum. Es müssen Ja/Nein-Fragen sein.
Ein Spieler darf so lange fragen, bis er ein Nein auf seine Frage erhält.
Die anderen müssen gut aufpassen, um nicht die gleiche Frage zu stellen.
Der Spieler, der das Rätsel mit 21 Fragen oder weniger gelöst hat, ist als Nächster dran, sich ein Wort auszudenken.
Chinese Whispers (Lernfokus: Wortschatz, Satzbau)
Vorbereitung: ein DIN-A4-Blatt an der kurzen Seite an ein 2. Blatt kleben.
Die erste Person schreibt einen kurzen absurden Satz auf: z.B. The dog wraps a present in his blanket.
Die 2. Person malt nun ein Bild passend zum Satz darunter und klappt den Satz nach hinten, bevor er das Blatt an den Nächsten gibt. Der schreibt einen passenden Satz zum Bild und knickt das Bild nach hinten, bevor er es weitergibt.
Das wird so lange wiederholt, bis jeder einmal dran war.
Zum Schluss wird der erste Satz mit dem letzten verglichen.
Je länger die Personenkette desto lustiger das Ergebnis
On a roll (eignet sich gut in einer Kennenlernrunde. Lernfokus: Sprechen, Satzbau)
Vorbereitung: Eine Rolle Toilettenpapier wird in die Runde gegeben mit der Bitte, dass jeder so viele Blätter abreißt, wie er für richtig hält. Es werden keine Angaben gemacht, wozu das Papier gebraucht wird.
Dann muss jeder reihum so viele Fakten über sich preisgeben, wie er Blätter gezogen hat. Dabei muss eine Aussage gelogen sein. Wer mehr als 3 Blätter abgerissen hat, muss 2 Lügen erzählen, ohne aufzufliegen. Wer nur ein Blatt in der Hand hat, ist safe und braucht keine Lüge erzählen.
Die anderen versuchen die Lüge aufzudecken.
Wer ertappt wird, hat verloren.
ABC Story (hier ist Einfallsreichtum gefragt. Lernfokus: Konjunktionen wie however, nevertheless, despite, furthermore...)
Jeder Spieler muss mit einem Satz zu einer fortlaufenden Geschichte beitragen. Haken an der Sache: Die Sätze müssen mit den Buchstaben des Alphabets beginnen, und zwar in der richtigen Reihenfolge. X ausgenommen.
Wer keinen Satz beitragen kann, wenn er an der Reihe ist, fliegt raus. Wenn die Gruppe kleiner ist, dann nur Minuspunkte vergeben.
Never have I ever (Lernfokus: Vergangenheit)
Alle Spieler stehen oder heben die Hand. Es wird ein Spieler gezogen, der anfängt. Dieser Spieler sagt zum Beispiel: Never have I ever stolen candy in a store. (Ich hab noch nie Süßigkeiten im Laden geklaut)
Alle Spieler, bei denen es zutrifft, setzen sich hin oder nehmen Ihre Hand runter.
Der nächste Spieler ist dran und sagt z.B. Never have I ever made a fool of myself (ich hab mich noch nie blamiert). Wieder fliegen alle raus, die meinen, sich schon mal blamiert zu haben.
Das geht so lange weiter, bis nur noch eine Person übrig bleibt.
Bei diesem Spiel darf und wird oft gern geschummelt. Aber es ist immer lustig.

Lass mich wissen, was dir am besten gefallen hat. Wenn du Ideen zu weiteren Spielen hast, dann gerne teilen.




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