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16 Memory-Spielvarianten, die deinen Englischwortschatz vervielfachen

  • vor 16 Stunden
  • 7 Min. Lesezeit

flip & find by Spielingo
flip & find by Spielingo

Bei diesen Varianten geht es nicht nur um den Wortschatz (Vokabeln). Unter dem Punkt "Lernfokus" findest du heraus, welches grammatikalische Thema du außerdem damit üben kannst.

z.B. be-was/were, been
z.B. be-was/were, been

1.    Flip & Find

2 gleiche Kärtchen finden, dabei sowohl das deutsche als auch das englische Wort laut lesen oder sagen. Um das Paar behalten zu dürfen muss

a.      die Mehrzahl gebildet werden

b.      das Verb konjugiert werden

c.       einen Satz damit gebildet werden

d.      das Wort übersetzt werden


ungleiches Bildpaar, das zusammengehört. Code: E1
ungleiches Bildpaar, das zusammengehört. Code: E1

2.    Unequal 2 ungleiche Kärtchen finden, die zusammengehören (z.B. erkennbar durch die Beschreibung/Kodierung oder durch Fakten z.B. Gegensätze) Mein Spiel flip & find ist so aufgebaut. Um das Paar behalten zu dürfen muss

a.      z.B. das Adjektiv gesteigert werden

b.      Ein Satz mit dem Verb und dem passenden Nomen gebildet werden

 ungleiches Bildpaar: Gegensätze.
ungleiches Bildpaar: Gegensätze.

3.    Sort-it Offenes Memory eignet sich bei Memo-Spielen mit mehr als 48 Karten. Alle Karten offen auf den Tisch legen. Vorab Kategorien festlegen. Z.B, beim Sprach Memo Schule/Arbeit/Freizeit bekommt jeder Spieler eine Kategorie zugeteilt und sucht nun, so schnell wie möglich „seine Kärtchen“. Zum Schluss liest jeder seine Kärtchen vor. Kategorien können auch nach Farbe oder Anfangsbuchstabe eingeteilt werden. The sky's the limit. Grenzenlose Möglichkeiten.

 

4.    Don‘t say it. Die Pärchen trennen und die Hälfte ohne Titel, offen auf den Tisch legen, die andere Hälfte verdeckt in einem Stapel daneben. Reihum ziehen die Spieler:innen eine Karte vom Stapel und versuchen ihr Bild in der Zielsprache zu beschreiben/zu erklären. Dabei darf kein Wort aus der Wortgruppe benutzt werden. Z.B. bei dem Bild Schneemann darf der Beschreiber weder Schnee noch Mann verwenden. Die anderen versuchen zu erraten, was auf dem Bild zu sehen ist, und nehmen die vermeintlich passende Karte vom offenen Stapel. Der Gewinner zieht die nächste Karte vom Stapel oder man spielt reihum weiter. Am Schluss wird gezählt, wer die meisten Karten sammeln konnte. Lernfokus: Beschreiben, Adjektive

 

 

5.    Snap. Alle Kärtchen (ohne Text) gut mischen und in 2 Stapel teilen. Ein Stapel mit Gesicht nach unten in die Mitte legen. Den anderen Stapel an die Spieler verteilen. Nach und nach ziehen die Spieler ein Kärtchen vom verdeckten Stapel. Wenn eine passende Karte aufgedeckt wird, muss der Spieler mit dem passenden Gegenstück blitzschnell das Bild benennen. Weiß er es nicht, oder rufen die anderen es schneller aus, geht die Karte zurück in den verdeckten Stapel. Sagt der Spieler das richtige Wort, behält er die Karte und legt sein Pärchen ab. Wer als Erster keine Karten mehr auf der Hand hat, gewinnt.

 

6.    Snatch. alle Kärtchen offen auf den Tisch legen. Vorbereitung: Zeit festlegen, eventuell Stoppuhr auf Handy oder klassische Eieruhr (z.B. 3 Minuten). Auf Los suchen alle Pärchen. Dabei darf jeder Spieler immer nur ein Kärtchen in der Hand halten. Wenn er das Passende gefunden hat, legt er es ab und nimmt ein neues Kärtchen auf. Somit wird vermieden, dass 2 Spieler das gleiche Kärtchen suchen und dass ein Spieler nicht alle Karten bei sich hortet. Wenn die Zeit um ist, wird gezählt. Die Spieler lesen Ihre Karten vor und, wenn gewünscht, können Sätze damit gemacht werden.

 

7.    Take a guess. Benötigt einen Spielleiter. Vorbereitung: ein Stück Pappe, so groß wie alle Kärtchen im Quadrat, gelegt. Raster in den Maßen der Kärtchen aufzeichnen und nummerieren (z.B. A1 – J10) In die Pappe Löcher machen, groß, klein, Schlitze, oder egal. Nur nicht zu groß. Nun alle Kärtchen offen auf den Tisch eng nebeneinanderlegen. Dann mit der Pappe abdecken. Die Spieler versuchen reihum anhand der Lücken zu erraten, was darunter liegt. Dabei müssen sie in der Zielsprache ihre Entscheidung begründen. Wenn jeder seine Meinung abgegeben hat, schaut der Spielleiter nach, ob und wer richtig lag. War die Antwort richtig, bekommt der Spieler die Karte und die übrigen Kärtchen werden zusammengeschoben. Jetzt ist der Nächste dran zu erklären.

Lernfokus: diskutieren, argumentieren

 

8.    The longer, the better. (Kofferpacken) Sucht ein themenbezogenes Memospiel, z.B. Essen, und mischt alle Karten. Legt sie mit dem Gesicht nach unten in die Mitte oder auf einen Stapel. Dann zieht jeder reihum. Dabei sagt der erste Spieler:

a.      In my stew there is/are …. (In meinem Eintopf ist/sind...)Und sagt, was er gerade gezogen hat. z.B. carrots. In der nächsten Runde wiederholt er das erste Wort und nennt dann das 2. „In my stew there are carrots and potatoes“.  Zieht er etwas, was nicht in einen Eintopf gehört, dann sagt er: In my stew there are some carrots and some potatoes, but there aren’t any apples. Lernfokus: some und any.

b.      Oder, um die Verneinung zu üben: In my stew I put: Carrots and potatoes, but I don’t put apples in my stew. Lernfokus: Verneinung

c.       Ein Beispielsatz sollte auf der Tafel oder einem Blatt zum Ablesen vorgegeben sein, damit der Schüler ihn immer wieder richtig wiederholt und sich gleichzeitig auf seine Vokabeln konzentrieren kann.

Lernfokus: Verneinung, some und any, Artikel (oder keinen), 3. Person Present Simple, Plural, Erinnerungsvermögen.

 


Wenn du eine Bombe ziehst heißt es konzentrieren oder verlieren.
Wenn du eine Bombe ziehst heißt es konzentrieren oder verlieren.

9.    The longer, the better. Extreme. Wie oben nur mischt unter euer Thema, z.B. Essen, Kärtchen von einem total anderen Thema, z.B. Werkzeug, die nennen wir Bomben. Ein Viertel der Gesamtzahl der Kärtchen sollten Bomben sein. Also bei 40 Essenskärtchen fügst du 10 „Bomben“ hinzu. Jedes Mal, wenn jemand eine „Bombe“ zieht, dreht er alle seine Kärtchen, die in einer Reihe liegen sollten, um und sagt dann seinen Satz auswendig. Dabei darf er von der Reihenfolge abweichen, aber keine Zutat auslassen. Auch die Kärtchen die nicht in deinen Eintopf kommen, musst du aufzählen.

Beispiel: In my stew, there are some carrots and some peas, but there aren't any grapes, nor any apples. Die Bombe legt ihr danach auf die Seite, sie wird nicht mehr benötigt. Hast du Zutaten vergessen, dann verlierst du alle die Karten, die du nicht genannt hast. Weitere Themenbeispiele

a.      In my suitcase there is/are

b.      In my fruit salad there is/are

c. In my spare time I…. Diese Variante kannst du auch mit he oder she machen, um das 3. Pers. sing. S zu üben. In Peter’s spare time, he sings songs, plays the guitar etc.

Gewinner ist der mit der längsten Reihe.

 


Es war einmal....            Once upon a time....
Es war einmal.... Once upon a time....

10. Storytime. Ein Spieler/Lehrkraft oder Elternteil macht aus den Kärtchen, die offen auf dem Tisch liegen, eine Geschichte. Wenn die Spieler ein Wort in der Geschichte erkennen, ziehen sie sofort das passende Kärtchen dazu. Wenn die Geschichte zu Ende ist, werden die Karten gezählt. Es gibt Zusatzpunkte für die, die das Wort/Bild in der Zielsprache und der Muttersprache nennen können. Für Fortgeschrittene und zur Erweiterung des Wortschatzes können Synonyme benutzt werden. Z.B. “She put on a spotless” shirt anstatt “She put on a clean shirt”.

 

11.  What‘s it called? Es wird nur mit Kärtchen gespielt, auf denen keine Zielsprache zu sehen ist. Also Kärtchen nur mit Bildern oder mit deutschem Text/Wort. Alle Karten in einen Stapel mit dem Gesicht nach unten in die Mitte legen, reihum wird eine Karte gezogen. Der Spieler, der die Karte gezogen hat, nennt das Wort in der Zielsprache. Weiß er es nicht, dürfen die anderen es erst dann ausrufen, wenn der Spieler sagt: „Pass“. Dabei ist es hilfreich, wenn eine Glocke oder ein Buzzer benutzt wird, um festlegen zu können, wer sich zuerst gemeldet hat. Hat derjenige recht, bekommt er die Karte und der Nächste ist an der Reihe. Liegt er mit seiner Antwort falsch, dann darf weitergeraten werden. Auch derjenige, der die Karte gezogen hat, darf weiter mitraten. Hat keiner die richtige Antwort, dann kommt die Karte wieder unten in den Stapel. So lassen sich gezielt Vokabeln zu einem spezifischen Thema üben. Karten, die am Schluss übrig bleiben, werden nachgeschlagen. Am besten Sätze damit bauen und diese Karten erneut spielen.

 

 12.  Salad Bowl (mit oder ohne Stoppuhr). Kleine Gruppe (ca. 8 Schüler) wird in 2 Gruppen aufgeteilt. Jede Person sucht sich 3 oder mehrere Memo-Kärtchen mit Text aus und legt sie mit dem Gesicht nach unten. Alle Kärtchen werden gemischt.

  1. Runde

    Person 1 aus Gruppe 1 zieht ein Kärtchen und beschreibt es so, dass seine Gruppe das Wort errät. Danach ist Gruppe 2 dran. Dabei wechseln sich die Spieler mit Raten und Erklärungen ab. Nicht erratene Wörter kommen wieder in den Topf. Das wiederholt sich, bis alle Kärtchen erraten sind. Jede Gruppe zählt, wie viele Kärtchen sie erraten haben.

  2. Runde

Gleiches Prozedere mit den gleichen Kärtchen, aber anstatt lange zu beschreiben, darf nun nur ein einziges Wort genannt werden, damit die Gruppenmitglieder

erraten, um welches Kärtchen es sich handelt. Das bewirkt, das Assoziationen zur neunen Vokabel gebildet werden. Am Schluss zählen die Gruppen wieder ihre Kärtchen.

  1. Runde

Die gleichen Kärtchen werden nun nur mittels Pantomime erklärt. Am Ende werden die gewonnenen Kärtchen wieder gezählt und zu den 2 anderen Ergebnissen addiert. And the winner is….

Bei dieser Version werden mehrere Sinne angesprochen, um das gleiche Wort zu erspielen.

Dieses Spiel eignet sich auch gut für zu lernende Vokabel (am Anfang sowohl das deutsche als auch das englisch Wort aus dem Vokabelheft auf den Zettel schreiben lassen)

 

13.    Tell a tall tale alle Karten offen auf dem Tisch. Spieler suchen eine Karte aus und erzählen damit den Anfang einer Geschichte. Dann zieht der Nächste und knüpft an den Anfang des vorherigen Spielers an. So lange weitermachen, bis alle Kärtchen eingesetzt wurden. Vorab kann entschieden werden, ob es eine realistische oder eine fantastische Geschichte werden soll. Wer möchte, kann nach 2 Runden beenden und die Spieler bitten die Geschichte auf einem Blatt Papier weiter zu erzählen. Dann liest jeder seine Version vor. Wer hat ein ähnliches Ende? Wer hat das Verrückteste?

Lernfokus: Kreativität, Konzentration (was hat der Spieler vor mir gesagt) Geschichten schreiben, Satzbau...


14.    I Spy (ich sehe was, das du nicht siehst) alle Karten offen auf den Tisch. Spieler A sagt: "I spy with my little eye something green." Dann dürfen die anderen Spieler reihum Fragen stellen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Z. B.: "Is it this tree?" Dabei zeigt er/sie auf die Karte. Wenn die Anwort "Ja" lautet, wird die Karte aus dem Spiel genommen. Bei "Nein" wird weitergeraten.


15.    21 questions. Der Spieler sucht sich eine Karte aus und hält die doppelte Karte verdeckt in seiner Hand. Jetzt fragen die anderen reihum, so dass sie dem Rätsel immer näherkommen. Mit 21 Fragen müssen sie erraten haben, welche Karte der andere in der Hand hält. Lernfokus: strategisches Vorgehen, Beschreiben, Kooperativspiel


16.    Alphabet soup. Jeder Spieler erhält je 10 Kärtchen. Derjenige, der ein Wort mit A hat, fängt an. Der Nächste in der Reihe muss nun ein Kärtchen finden, auf dem er etwas sehen kann, das mit B anfängt. Der Nächste mit C und so weiter. Wer keins hat, zieht eine Karte vom Stapel. Wenn der Stapel leer ist, wird ausgesetzt, bis entweder einer kein Memo-Kärtchen mehr hat oder das Alphabet durch ist. Es können vorab gewisse Buchstaben ausgeschlossen werden. Lernfokus: Alphabet, Vokabeln, Kreativität, Synonyme


Ich hoffe es ist was für dich dabei. Hast du noch andere Ideen wie man ein Memo Spiel abwandeln kann? Schreib's in den Kommentar. Du willst dein eigenen Memo Spiel entwerfen? dann lade dir meine Vorlage runter.

 
 
 
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